Die Geburt der Marken-Tasche
Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung nach dem Zweiten Weltkrieg veränderte sich der Einzelhandel grundlegend. Kaufhäuser, Modegeschäfte und Fachhändler prägten das Stadtbild. Und mit ihnen gewann die Tragetasche eine neue Rolle.
Ab den 1950er- und 1960er-Jahren begannen Händler, ihre Namen auf Taschen zu drucken. Kaufhäuser wie Hertie, Karstadt oder später Peek & Cloppenburg nutzten Tragetaschen gezielt zur Wiedererkennung. Millionenauflagen waren keine Seltenheit.
Tragetaschen wurden damit zu einem frühen Massenmedium. Wer sie trug, zeigte unbewusst, wo er einkaufte.