Glossar

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Hochdruckverfahren

Was ist ein Hochdruckverfahren?

Das Hochdruckverfahren ist das älteste Druckverfahren. Es beschreibt, wie der Wortteil "Hoch" bereits ausdrückt, die Vorgehensweise des Druckens. Die Druckplatten sind erhaben wie bspw. bei einem Stempel. Diese erhabenen Stellen werden mit Farbe versehen und auf den Druckträger gegeben. Durch die Entwicklung der Druckerpresse und der flexiblen Gestaltungsmöglichkeit durch einzelne Letter, durch Johannes Gutenberg, wurde es mit dem Hochdruckverfahren erstmals möglich in relativ kurzer Zeit eine große Anzahl an Duplikaten zu erzeugen.

Der moderne Buchdruck war erfunden.

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Woven

Was ist Woven

Woven (gewoben) bezeichent im Prinzip die Herstellungsart der verwendeten Materialien. Bei woven, also gewoben, werden Stoffe durch das Verweben (Verschlingen/Verkreuzen) erzeugt, so wie man das klassischerweise von beispielsweise Kleidung her kennt. 

Das Gegenteil hierzu ist "non-woven".

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Bildrechte

Was sind Bildrechte?

Das Bildrecht ist das Recht des Urhebers an seinem Bild. Somit stehen dem Fotografen das ausschließliche Recht zu, das Bild zu vervielfältigen und zu verbreiten. Um ein Bild zu verwenden, benötigen Sie immer die Zustimmung des Urhebers, da dieser das Recht an dem Bild hat. Zudem ist es wichtig, dass Sie die Zustimmung der Personen zur Veröffentlichung einholen, die auf dem jeweiligen Bild abgebildet sind.

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Druckklischee

Was ist ein Druckklischee?

Ein Klischee ist eine Druckform, mit deren Hilfe im Hochdruckverfahren Farbe auf das Druckprodukt übertragen wird. Dabei kann das Klischee selbst aus unterschiedlichen Materialien (Kupfer, Zink, Kunststoff) bestehen. 
Im Grunde funktioniert ein Klischee wie ein Stempel. Das eigentliche Druckbild ist höher, als die nicht zu bedruckenden Partien, die vor dem Auftragen der Farbe herausgeschnitten werden. 
Klischeekosten entstehen immer für die Herstellung eines Klischees und richten sich je nach Größe, Komplexität und Anzahl der verwendeten Druckfarben. 
 

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Rasterweite

Was ist Rasterweite?

Die Rasterweite ist ein Maß für die Auflösung von Druckrastern. Dabei stellt das Druckraster ein Verfahren der Druckvorstufe innerhalb der Drucktechnik. 
Die Rasterweite gibt an, wie viele Druckpunkte pro Längeneinheit vorkommen. Raster werden verwendet, um Tonwertverläufe in Farbflächen wiederzugeben. Bei Bildern etwa sollte das Raster so fein gewählt werden, dass das Auge Farbverläufe als fließend wahrnimmt. Als Beispiel ist die übliche Rasterweite im Offsetdruck ist 70 L/cm = 70er Raster genannt und bedeutet, dass das Bild in 70 x 70 waagrechte und senkrechte Rasterpunkte aufgeteilt wird. 
 

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Prototyping

Was ist Prototyping?

Ein Prototyp stellt ein vereinfachtes Modell eines geplanten Produktes dar und dient damit der Vorbereitung auf die Serienproduktion. Damit kann die Tauglichkeit und Akzeptanz frühzeitig überprüft werden. Anschließend werden sie mit dem entsprechenden 3D-Druckverfahren gefertigt.

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Bio-Folie

Was ist Bio-Folie?

Als sinnvolle Alternative zur PE-Folie bieten sich Bio-basierte-Folien an. Diese bestehen aus 95% nachwachsenden Rohstoffen und 5 % Kunststoff. 
Dadurch schonen sie Ressourcen, reduzieren die schädlichen Auswirkungen auf unsere Umwelt und sind in der Entsorgung deutlich günstiger. 
Unsere Bio-Folien sind glänzend, hochtransparent und bedruckbar. Sie sind im Food-Bereich genauso einsetzbar, wie im Non-Food-Bereich. 
 

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Bi-Color Folie

Was ist Bi-Color Folie?

Eine Bi-Color-Folie ist eine mehrschichtig gegossene PVC-Folie mit lösungsmittelbasiertem Klebstoff. Dabei kommt die Folie dann zum Einsatz, wenn tagsüber eine bestimmte unbeleuchtete Farbwirkung und bei Dunkelheit eine andersfarbige hinterleuchtete Farbwirkung erzielt werden soll. Der Effekt wird dadurch erreicht, dass eine hinter der perforierten liegende Farbfolie nachts durch die Perforation leuchtet. Die Funktionsdauer beträgt je nach Einsatzgebiet ca. 7 Jahre. 

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Recyclingfolie

Was ist Recyclingfolie?

Recyclingfolie ist eine wiederaufbereitete Folie, die bis zu 95% aus recyceltem Material besteht. Diese Folie ist unbegrenzt recyclingfähig und lebensmittelrechtlich unbedenklich.
Grundsätzlich stellt sie eine kostengünstige Alternative zu anderen nachhaltigen Produkten dar. Beachtet werden muss allerdings, dass das Material einen leichten Grauton besitzt. 
 

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Nylon

Was ist Nylon?

Nylon ist ein synthetisches Material aus Polymer, die als erste Faser überhaupt vollständig aus anorganischen Stoffen wie  Luft, Wasser und Kohlenstoff hergestellt wurde.

Die entscheidenden Vorteile des Materials sind seine Haltbarkeit und Elastizität, zudem scheuert es nicht beim Tragen und ist daher beliebt als Stoff für Sportbekleidung, da es atmungsaktiv ist und Schweiß nicht in den Fasern aufnimmt, wie beispielsweise Baumwolle, sondern abgibt.

Durch seine Elastizität und zugleich Reißfestigkeit kommt es auch beipsielsweise bei Kletterseilen oder Fallschirmen zum Einsatz.

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PE Polyethylen

Was ist PE Polyethylen?

Bei Polyethylen handelt es sich um den am meisten verwendeten Kunststoff. Dieser teilkristalline, thermoplastische Kunststoff wird durch Polymerisation von Ethen hergestellt.

Aufgrund der unterschiedlichen Dichte unterscheidet man 4 Haupttypen: 
 

HDPE (High Density Polyethylene)

Polyethylen mit hoher Dichte.

MDPE (Medium Density Polyethylene)

Polyethylen mit mittlerer Dichte.

LDPE (Low Density Polyethylene)

Polyethylen mit niedriger Dichte. Das ist der am häufigsten für Taschen und Verpackungen eingesetzte Kunststoff. Er kommt beispielsweise bei Beschichtungen von Tetrapaks oder auch als Frischhaltefolie zum Einsatz.

PET - Polyethylenterephthalat

Ursprünglich wurde Polyethylenterephthalat nur für Fasern verwendet. Heute werden jedoch ca. ein Viertel der produzierten Menge für Verpackungen eingesetzt.  PET-Fasern werden mittlerweile auch aus recycelten PET-Flaschen hergestellt und der große Teil der in Deutschland produzierten Flaschen wird nach Gebrauch zu Polyesterfasern für Fleecestoffe recycelt.
 

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PP Polypropylen

Was ist PP Polypropylen?

Umgangssprachlich als „Plastik“ bezeichnet ist Polypropylen (PP) ein durch ein komplexes Herstellungsverfahren erzeugter Kunststoff. 
Dadurch, dass PP keine schädlichen Weichmacher enthält, geruchslos, hautverträglich, wasserabweisend  und dazu noch die leichteste handelsübliche Faser ist, kommt es oft bei Sporttextilien zum Einsatz.
Ein weiterer Vorteil gegenüber anderen Plastikarten ist auch, dass es vergleichsweise gut recycelbar ist. 
 

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non-woven (Taschen)

Was ist non-woven (Taschen)?

Ein non-woven-Vlies kann aus Kunstfasern, wie Polypropylen (PP), Polyethylenterephthalat (PET), Polyethylen (PE) etc. oder auch Naturfaser-Stoffen, wie bspw. Fellen unterschiedlicher Art hergestellt werden. 

Der Unterschied zwischen "non-woven" und "woven" liegt an der Wortherkunft. English: "nicht gewoben"/"gewoben".

Dabei wird das Vlies nicht gewebt, sondern gepresst und verschweißt, wodurch sich eine glatte Oberfläche mit kleinen Vertiefungen ergibt. Je nach material kommen verschiedene Bindemittel zum Einsatz.
Die Grammatur ist auch bei non-woven entscheidend für die Qualität, Haltbarkeit und die Tragfähigkeit der Tasche.
Der sehr günstige Preis hat allerdings auch einen Nachteil: Ein Fotodruck ist leider nicht umsetzbar. 

Das sicherlich bekannteste "non-woven" ist Filz.
 

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Fairtrade-Baumwolle

Was ist Fairtrade-Baumwolle?

Das Siegel „Fairtrade certified cotton“ garantiert, dass die Bauern einen Mindestpreis für ihre Baumwolle erhalten, der ihnen ein Auskommen ermöglicht und, dass die Kinder auf dem Land die Möglichkeit haben, die Schule zu besuchen. Hierbei wird auf eine langfristige Partnerschaft mit vornehmlich Kleinbauern Wert gelegt. Zwar ist Fairtrade kein Bio-Siegel, es fördert jedoch ökologischen Landbau, was beispielsweise durch das Verbot von genverändertem Saatgut oder den eingeschränkten Einsatz von Dünger und Pestizigen verfolgt wird.
Alle Produktionsschritte der Baumwolle müssen direkt rückverfolgbar sein. 
 

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Bio-Baumwolle

Was ist Bio-Baumwolle?

Die Baumwollfaser gehört zu den wichtigsten Rohstoffen der Textilindustrie. Etwa die Hälfte aller Textilen bestehen aus Baumwolle. Allerdings werden bei der Produktion und Verarbeitung des Rohstoffes gefährliche Giftstoffe eingesetzt, die sowohl für die Umwelt als auch die am Produktionsprozess Beteiligten gefährlich sind. Daher setzen wir auf Bio-Baumwolle!
Bio-Baumwolle verbraucht deutlich weniger Wasser, benötigt keine chemischen Pestizide, produziert seine eigenen Samen, stammt oftmals von Kleinbauern und nicht zuletzt ist sie schonender zu Haut. 
 

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Bambus-Viscose

Was ist Bambus-Viskose?

Die Bambus-Viskose ist eine aus Bambus erzeugte Synthetikfaser, aus der gestrickte oder gewebte Stoffe hergestellt werden. 
Stoffe aus diesem Material überzeugen besonders durch ihren hohen Tragekomfort und ihre angenehme Weichheit. Eine hohe Atmungsaktivität sowie die temperaturausgleichende Wirkung sorgen für weniger Hautirritationen im Vergleich zu gewöhnlichen Fasern.

Bambus-Viskose oder aus anderen Fasern hergetellte Viskose gilt trotz ihres natürlichen Ursprungs nicht mehr als Naturfaser und darf diese Bezeichnung auch nicht tragen.
 

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Canvas

Was ist Canvas?

Canvas wird aus Naturfasen wie Baumwolle, Hanf, Leinen oder auch mit Kunstfasern, wie Polyester, gemischt und hergestellt. 
Dabei entsteht ein sehr robustes, naturweißes Gewebe, das für seine raue, leicht strukturierte Oberfläche bekannt ist. Es besticht durch seine brillante Farbwiedergabe und ein detailgetreues Druckergebnis, wodurch es sich hervorragend als Bildträger eignet.
 

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Cretonne

Was ist Cretonne?

Unter Cretonne versteht man ein leichtes Baumwollgewebe mit stumpfer Optik und relativ festem Griff in Leinwandbindung (eine der Grundbindungen beim Weben). 
Egal ob gebleicht, bedruckt oder gefärbt; Cretonne ist vielseitig einsetzbar, wie zum Beipiel als Sofa- oder Stuhlbezug oder auch als Vorhang. 

Cretonne ist durch seine Leinwandbindung beidseitig einsetzbar, da es durch die gleichmäßge Anordnung der Fasern keine Vorder- oder Rückseite hat.
 

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Prägung

Was ist eine Prägung?

Prägen bedeutet unter Zuhilfenahme von Druck, Temperatur und Zeit die partielle oder flächige profilartige Umformung einer Materialoberfläche. 
Mit Hilfe eines Prägestempels werden Elemente hervorgehoben oder vertieft. 
Besonders geeignet ist das Prägen beispielweise bei Urkunden, um diese fälschungssicherer zu machen. 
 

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Partielle UV-Lackierung

Was ist eine partielle UV-Lackierung?

Für eine besondere visuelle Aufmerksamkeit sogt eine partielle UV-Lackierung. Damit lassen sich die wichtigsten Elemente des Druckproduktes (z. B. Logo oder Firmenname) durch eine hauchdünne Schicht UV-Lack hervorheben, da das Licht an diesen Stellen besonders reflektiert und auch haptisch für einen besonderen Effekt sorgt.

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Thermo-Kaschierung

Was ist Thermo-Kaschierung?

Grundsätzlich ist der Ablauf der Thermokaschierung gleich der Nasskaschierung.
Allerdings entfällt die Erwärmung im Trockenturm, da sich der Klebstoff bereits auf der Folie befindet. Die Folie wird abgerollt und läuft über eine erhitze Walze, so dass der Klebstoff aufgeschmolzen und direkt auf den Bedruckstoff kaschiert werden kann. Durch Druck wird dann die Folie mit dem Papier verbunden. Die Papierbögen können auch nur streifenweise kaschiert werden. 
Zu beachten ist allerdings, dass die Produktvielfalt beim Thermokaschieren eingeschränkt ist, da die hohen Temperaturen Einfluss auf die Druckfarbe haben können. 
Das Gleiche gilt auch für das Laminieren

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Nasskaschierung

Was ist Nasskaschierung?

Bei einer Nasskaschierung wird über eine Walze flüssiger Klebstoff vollflächig auf die Folie aufgetragen. Die benetzte Folie wird dann über beheizte Stahlwalzen getrocknet und der Klebstoff erhält seine notwendige Viskosität und kann später die gewünschte Verbindung mit der Oberfläche eingehen. Als nächstes erfolgt die Kaschierung auf dem Druckbogen. Mittels einer Druckwalze wird die Folie auf den Bogen gepresst. Der Druck ermöglicht einen besseren Kontakt zwischen den beiden Materialien und eventuell gebildete Luftbläschen können entweichen. 
Dieses Verfahren biete eine gute Verbindung durch flüssigen Kleber und ist relativ günstig. 

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Kaschierung

Was ist eine Kaschierung?

Bei einer Kaschierung werden mehrere Lagen gleicher oder verschiedener Materialien miteinander verbunden. Dabei verleiht es dem Druckerzeugnis eine höhere Festigkeit. Dies geschieht in der Regel mit einer sehr dünnen Kunststofffolie aus Polypropylen, PVC, Polyester oder Acetat, die vollflächig auf den Druckbogen aufgetragen wird. Dieses Verfahren wird auch als Folienkaschierung bezeichnet und schützt unter anderem Kataloge und Briefumschläge vor Abnutzung. 

Ein weiterer Effekt ist, dass durch diese Form der Veredelung auch die wahrgenommene Wertigkeit steigt, weshalb es auch gerne bei Visitenkarten oder Flyern eingesetzt wird. Durch die Folien-Kaschierung hat man zusätzlich den Effekt einer erhöhten Farbbrillanz und Haltbarkeit oder aber auch den handschmeichelnden Soft-Touch-Effekt.

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Soft-Touch-Folie

Was ist Soft-Touch-Folie?

Soft-Touch-Folie ist eine Form der sogenannten Kaschierung. Dies ist ein Verdelungsverfahren, bei dem eine Folie auf den Druckbogen vollflächig aufgetragen wird.

Eine besondere Form davon ist die Soft-Touch-Folie.

Mit einer Soft-Touch-Folie lassen sich Druckprodukte im Offsetdruck für ganz besondere Anlässe veredeln. Die spezielle Oberflächenbeschaffenheit lässt das Produkt besonders weich und samtig, wie bei einer Pfirsichoberfläche, erscheinen. Soft-Touch-Folie wird gerne bei Visitenkarten, Flyer oder auch Speisekarten eingesetzt. Durch die besondere Haptik entsteht ein sehr hochwertiger Eindruck des Produkts, das man gerne anfasst. In Kombination mit partiellem Lack erhöht sich die Optik und Wertigkeit nocheinmal deutlich.
 

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Mattfolie

Was ist Mattfolie?

Die Besonderheit einer Mattfolie ist die veränderte Haptik – das Druckprodukt hat eine spürbar weichere Oberfläche
Außerdem wirkt es besonders edel, da die geringere Lichtreflexion einen wärmenden Effekt erzeugt. 
Mattfolie ist besonders für Flyer, Visitenkarten und Broschüren ein Hingucker. 
Auf Wunsch lassen sich die Produkte in einem zweiten Schritt zusätzlich mit einem anderen Lack bearbeiten, um partielle Hervorhebungen zu erreichen. 

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FSC

Was ist FSC?

Die Abkürzung steht für Forest Stewardship Council. Dabei handelt es sich um eine internationale Non-Profit-Organisation, die bereits 1993 in Bonn gegründet wurde. 
FSC ist ein Zertifizierungssystem für eine nachhaltigere Waldwirtschaft. Die Vergabe eines FSC-Zertifikates erfolgt dabei nicht von der Organisation selbst, sondern von Prüfinstanzen, die von FSC autorisiert sind. 
Weltweit sind ca. 200 Millionen Hektar Wald FSC-zertifiziert. Dabei liegen der Fokus auf der Mehrung von Mischwäldern, den Schutz der Arten und Ökosysteme sowie eine faire Entlohnung für die Menschen, die im Wald arbeiten.

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Druckfläche

Was ist eine Druckfläche?

Die Druckfläche ist die Fläche, die mit Farbe abgedeckt wird. Dabei können bei einer Tasche z. B. die Vorder- und Rückseite, die Seiten als auch der Taschenboden bedruckt werden.

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Veredelung

Was ist Veredelung?

Eine Veredelung von Drucken bezeichnet die Veränderung der Oberfläche durch eine zusätzliche Beschichtung (Kaschierung) oder auch Lackierung, Laser, Laser Cut oder Beflockung. Dadurch können besondere optische wie haptische Effekte, wie Glanz oder Struktur, erzeugt werden. Des Weiteren dient eine Veredelung auch dem Schutz, z. B. vor Kratzern und sorgt ggf. für eine längere Haltbarkeit. Dies gilt insbesondere für die Kaschierung.

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Flexodruck

Was ist Flexodruck?

Flexodruck ist mittlerweile das weltweit dominierende Verpackungsdruckverfahren. Dabei gehört es zu den direkten Hochdruckverfahren. Direkt bedeutet dabei, dass die Farbe direkt auf den Druckträger gedruckt wird. Hochdruckverfahren bedeutet, dass die druckenden Teile erhaben sind und nur die hochstehenden Linien oder Flächen abgedruckt werden. Die Druckplatten selbst bestehen beim Flexodruck aus "flexiblen" Materialien wie bspw. Gummi oder Fotopolymer. Der Vorteil dieses Verfahrens liegt darin, dass es vielseitig einsetzbar ist und auch Materialien bedruckt werden können, die andere Verfahren nicht verarbeiten können.  

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Siebdruck

Was ist Siebdruck?

Beim Siebdruck handelt es sich um ein Druckverfahren mit Hilfe von Schablonen. Damit können auch sehr detaillierte Grafiken gedruckt werden, da die Druckfarbe mit Hilfe einer Gummirakel durch ein feinmaschiges Gewebe hindurch auf das entsprechende Material, wie Papier, über Holz, Glas, Metall u. v. m., gedruckt wird. Dort, wo nichts gedruckt werden soll, macht eine Schablone das Material farbundurchlässig.
Allerdings ist die Druckgeschwindigkeit im Vergleich zu anderen Verfahren eher gering.

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Offset-Druck

Was ist Offset-Druck?

Offsetdruck – „set off“ = absetzen, „offset“ = abgesetzt im Sinne von übertragen.
Dabei handelt es sich um ein indirektes Flachdruckverfahren. Bei einem indirekten Druckverfahren berühren sich Druckplatte und Druckträger nicht. Die Farbe wird erst auf einen Gummituchzylinder und dann auf das zu bedruckende Objekt (Papier, Kunststoff, Glas, Blech, u. v. m.) übertragen. 

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Schutzlack

Was ist Schutzlack?

Bei einem Schutzlack auf Druckprodukten handelt es sich um eine farblose Lackschicht (matt oder glänzend), die mit Hilfe einer normalen Druckmaschine aufgebracht wird. 
Dadurch erhöhen sich die Abriebfestigkeit sowie der Glanz des Produktes. Heute arbeitet man hauptsächlich mit Dispersionslack auf Wasserbasis. 
Wir bieten Lackierungen in den unterschiedlichsten Ausprägungen:

  • Siebdruck UV-Lack (bis zu 98 Glanzpunkte) 
    Mittels Lackauftrag per Sieb entsteht ein sehr hoher Glanz.  Nachteil ist allerdings, dass die Oberfläche nicht ganz unempfindlich ist. 
  • Offset-UV-Lack (bis zu 90 Glanzpunkte) 
    Dieser Lack eignet sich bestens für hohe Auflagen sowie Folien und Verpackungen. Ein weiterer Vorteil ist die hohe Elastizität sowie ein hoher Glanz / Matt-Effekt. 
  • Dispersionslack matt (10-15 Glanzpunkte, glänzend bis zu 85 Glanzpunkte) 
    Dies ist die Standardlackierung in der Offsetproduktion mit hohem Glanz- bzw. Matt-Effekt.
  • Drip-Off-Lack, Differenz Glanz/Matt 
    Dieser Lack wird verwendet, wenn man einen Kontrast zwischen glänzenden und matten Stellen schaffen möchte. Es werden zwei Lackarten kombiniert, um den Effekt zu erzielen, dass der Lack ablaufen bzw. abtropfen (dripp-off) würde.  
  • Relieflack 
    Da dieser Lack aus den Blindenschriftanwendungen entwickelt wurde, bietet er eine dritte Dimension für das Druckprodukt – eine dicke, fühlbare Oberflächenstruktur.  

 Besonders auf Naturpapieren ist der Effekt wirkungsvoll.
 

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Glanzfolie

Was ist Glanzfolie?

Mit Hilfe einer Glanzfolie bekommt das Druckprodukt mehr Brillanz. Besonders bei hellen Druckfarben entfaltet sie ihren einzigartigen Effekt. 
Dabei wird mit Hilfe einer Folien-Kaschieranlage die Folie (Glanzfolie, Mattfolie, Effektfolie etc.) mit dem  Druckprodukt verbunden. Dabei unterscheidet man die Nasskaschierung und die Thermokaschierung.
Idealerweise ist das Druckprodukt aus gestrichenem Papier mit einem Gewicht zwischen 80 und 100 Gramm.  

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Laminieren

Was ist Laminieren?

Oft wird das Laminieren mit der Folienkaschierung gleichgesetzt. Allerdings wird beim Laminieren die Folie beidseitig auf den Bedruckstoff aufgebracht. Mit Hilfe von Druck und Wärme werden wie bei der Thermokaschierung die beidseitig aufgebrachten Folien miteinander verschmolzen. Besonders das dauerhafte Schützen vor Verschmutzung und Feuchtigkeit ist für Produkte interessant, die oft genutzt werden und bei denen die Gefahr des Feuchtigkeitseintritts, wie etwa bei Stadtplänen oder Speisekarten, hoch ist. 
Zusätzlich besteht ein Unterschied in der Dicke der aufgebrachten Folie. Beim Laminieren wird eher eine dickere Folie verwendet, beim Kaschieren ist die Folie möglichst dünn, um die Oberflächenstruktur zu erhalten.