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Druckklischee

Was ist ein Druckklischee?

„Klischee“ leitet sich aus dem französischen Wort „cliché“ ab und lässt sich mit „nachahmen“ übersetzen. Die ersten Klischees entstanden bereits Anfang des 19. Jahrhunderts und waren stempelartige Druckformen, die vor allem für den Druck von Büchern und Zeitungen benötigt wurden. Als Schablone konnten sie beliebig oft verwendet werden. Heute nutzt man Klischees, um mit deren Hilfe im Hochdruckverfahren Farbe auf das Druckprodukt zu übertragen. Dabei kann das Klischee selbst aus Kupfer, Zink, Kunststoff oder im modernen Flexodruck aus Photopolymer bestehen.
Im Grunde funktioniert ein Klischee wie ein Stempel oder die Prägung. Das eigentliche Druckbild ist höher als die nicht zu bedruckenden Partien, die vor dem Auftragen der Farbe herausgeschnitten werden.
Klischeekosten entstehen immer für die Herstellung eines Klischees und richten sich je nach Größe, Komplexität und Anzahl der verwendeten Druckfarben.