Glossar

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Fairtrade-Baumwolle

Was ist Fairtrade-Baumwolle?

Das Siegel „Fairtrade certified cotton“ garantiert, dass die Bauern einen Mindestpreis für ihre Baumwolle erhalten, der ihnen ein Auskommen ermöglicht und, dass die Kinder auf dem Land die Möglichkeit haben, die Schule zu besuchen. Hierbei wird auf eine langfristige Partnerschaft mit vornehmlich Kleinbauern Wert gelegt. Zwar ist Fairtrade kein Bio-Siegel, es fördert jedoch ökologischen Landbau, was beispielsweise durch das Verbot von genverändertem Saatgut oder den eingeschränkten Einsatz von Dünger und Pestiziden verfolgt wird.
Alle Produktionsschritte der Baumwolle müssen direkt rückverfolgbar sein. Um zur Gewährleistung der genannten Parameter beitragen zu können, findet im Schnitt einmal pro Jahr ein Überwachungsaudit durch die in Bonn ansässige FLO-CERT, einer unabhängigen Zertifizierungsstelle, durchgeführt.
 

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FSC

Was ist FSC?

Die Abkürzung steht für Forest Stewardship Council. Dabei handelt es sich um eine internationale Non-Profit-Organisation, die bereits 1993 in Bonn gegründet wurde. Anlass war der Umweltgipfel 1993 in Rio De Janeiro.
FSC ist ein Zertifizierungssystem für eine weltweit nachhaltigere Waldwirtschaft. Die Vergabe eines FSC-Zertifikates erfolgt dabei nicht von der Organisation selbst, sondern von Prüfinstanzen, die von FSC autorisiert sind. 
Weltweit sind ca. 200 Millionen Hektar Wald FSC-zertifiziert. Dabei liegen der Fokus auf der Mehrung von Mischwäldern und der Erhöhung der Verantwortung gegenüber der Umwelt und des Miteinanders der an der Waldwirtschaft beteiligten Parteien. Das heißt, die Rücksichtnahme und Schutz der Arten und Ökosysteme sowie eine faire Entlohnung für die Menschen, die im Wald arbeiten. Unternehmen, welche sich durch den FSC-Standard zertifizieren, stellen neben dem zusätzlichen Mehrwert für die hauseigenen Produkte her und geben ihren Kunden die Möglichkeit, sich am Schutz der Natur und einer ausgewogenen ökonomischen Haltbarkeit zu beteiligen. Um ein FSC-Siegel zu erlangen, müssen zehn Prinzipien und über 50 Indikatoren erfüllt werden. Der Unterschied zwischen ISO-Norm und FSC-Siegel besteht darin, dass bei ISO-Normen die Qualität der Produkte und das Management des Betriebs zu verbessern. Die Zertifikate finden auf Produkte keine Anwendungen. Beim FSC-Siegel hingegen kann direkt und individuell pro Produkt ausgestellt werden.

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Flexodruck

Was ist Flexodruck?

Flexodruck ist mittlerweile das weltweit dominierende Verpackungsdruckverfahren. Dabei gehört es zu den direkten Hochdruckverfahren. Direkt bedeutet dabei, dass die Farbe direkt auf den Druckträger gedruckt wird. Hochdruckverfahren bedeutet, dass die druckenden Teile erhaben sind und nur die hochstehenden Linien oder Flächen abgedruckt werden. Die Druckplatten selbst bestehen beim Flexodruck aus "flexiblen" Materialien wie bspw. Gummi oder Fotopolymer. Der Vorteil dieses Verfahrens liegt darin, dass es vielseitig einsetzbar ist und auch Materialien bedruckt werden können, die andere Verfahren nicht verarbeiten können. Oftmals wird der Flexodruck mit dem Offset-Druck verglichen. Dieser unterscheidet sich jedoch grundlegend vom Flexodruck, da er im Bereich des Flachdruckverfahrens angesiedelt ist.