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Offset-Druck

Was ist Offset-Druck?

Offsetdruck – „set off“ = absetzen, „offset“ = abgesetzt im Sinne von übertragen.

Bei diesem indirekten Flachdruckverfahren berühren sich Druckplatte und Druckträger nicht. Die Farbe wird erst auf einen Gummituchzylinder und dann auf das zu bedruckende Objekt (Papier, Kunststoff, Glas, Blech, u. v. m.) übertragen. 
Dabei beruht die Funktionsweise des Offsetdrucks auf dem Prinzip, dass sich Fett und Wasser gegenseitig abstoßen. So wird beim Druckvorgang die Druckplatte befeuchtet, um die wasserfreundlichen Teile zu benetzen und die Farbe abzustoßen. Die fettfreundlichen Teile nehmen die Farbe jedoch an. Im Vergleich zum Hochdruckverfahren liegen die zu druckenden und die nicht zu druckenden Bereiche nahezu auf einer Ebene. Der Offset-Druck ist fähig, die Druckfläche mit bis zu 70 Linien pro Zentimeter zu bedrucken, während der Flexodruck nur 18 bis 54 Linien pro Zentimeter auftragen kann. Dies verspricht ein detaillierteres Druckbild, je näher man das bedruckte Objekt betrachtet.
Beim Offsetdruck wird das Druckbild beliebig oft von einer Druckplatte vervielfältigt. Dabei wird mit dem CMYK-Standard Farben gearbeitet. 

Aufgrund des indirekten Verfahrens kommt eine Vielzahl an Bedruckstoffen zum Einsatz, wie Papier, Keramik, Blech, Folie, Glas, etc. Der Anteil des Offsetdrucks beträgt heute ca. 70% des weltweiten Druckvolumens.