Glossar

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PE Polyethylen

Was ist PE Polyethylen?

Bei Polyethylen handelt es sich um den am meisten verwendeten Kunststoff. Dieser teilkristalline, thermoplastische Kunststoff wird durch Polymerisation von Ethen hergestellt.

Aufgrund der unterschiedlichen Dichte unterscheidet man 4 Haupttypen: 
 

HDPE (High Density Polyethylene)

Schwach verzweigte Polimerketten (adj. [altgr.]: polymer: aus vielen Teilen aufgebaut) mit hoher Dichte. HDPE zeichnet sich durch hohe Reißfestigkeit und Stabilität aus.

MDPE (Medium Density Polyethylene)

Polyethylen mit mittlerer Dichte.

LDPE (Low Density Polyethylene)

Polyethylen mit niedriger Dichte. Das ist der am häufigsten für Taschen und Verpackungen eingesetzte Kunststoff. Er kommt beispielsweise bei Beschichtungen von Tetrapaks oder auch als Frischhaltefolie zum Einsatz.

LLDPE (Linear Low Density Polyethylene)

Lineares Plyethylen. DerUnterschied liegt an der molekularen Struktur, die nur kurze Verzweigungen aufweist.

PET - Polyethylenterephthalat

Ursprünglich wurde Polyethylenterephthalat nur für Fasern verwendet. Heute werden jedoch ca. ein Viertel der produzierten Menge für Verpackungen eingesetzt.  PET-Fasern werden mittlerweile auch aus recycelten PET-Flaschen hergestellt und der große Teil der in Deutschland produzierten Flaschen wird nach Gebrauch zu Polyesterfasern für Fleecestoffe recycelt.
 

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PP Polypropylen

Was ist PP Polypropylen?

Umgangssprachlich als „Plastik“ bezeichnet ist Polypropylen (PP) ein durch ein komplexes Herstellungsverfahren erzeugter Kunststoff, was bedeutet, dass er kein nachhaltiger und nachwachsender Rohstoff wie beispielsweise Bambus, Holz oder auch Baumwolle ist. 
Dadurch, dass PP keine schädlichen Weichmacher enthält, geruchslos, hautverträglich, wasserabweisend  und dazu noch die leichteste handelsübliche Faser ist, kommt es oft bei Sporttextilien zum Einsatz.
Ein weiterer Vorteil gegenüber anderen Plastikarten ist auch, dass es vergleichsweise gut recycelbar ist. 
 

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Prägung

Was ist eine Prägung?

Prägen bedeutet unter Zuhilfenahme von Druck, Temperatur und Zeit die partielle oder flächige profilartige Umformung einer Materialoberfläche. 
Mit Hilfe eines Prägestempels werden Elemente hervorgehoben oder vertieft. Hierbei handelt es sich um ein Verfahren, welches ohne jegliche Farben oder Folien auskommt. 
Besonders geeignet ist das Prägen beispielweise bei Urkunden, um diese fälschungssicherer zu machen. 
 

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Partielle UV-Lackierung

Was ist eine partielle UV-Lackierung?

Im Allgemeinen spricht man bei der partiellen UV-Lackierung auch von einer Spotlackierung. Für eine besondere visuelle Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Stelle innerhalb der Druckfläche sorgt eine partielle UV-Lackierung. Damit lassen sich die wichtigsten Elemente des Druckproduktes (z. B. Logo oder Firmenname) durch eine hauchdünne Schicht UV-Lack hervorheben, da das Licht an diesen Stellen besonders reflektiert und auch haptisch, ähnlich der Glanzfolie, für einen besonderen Effekt sorgt.

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Pantone Matching System

Wöfür steht Pantone Matching System?

Im Gegensatz zum Vierfarbdruck beruht das Pantone Matching System auf reinen Farben, die als Vollton gedruckt werden. Das Pantone Matching System ist bereits seit 1963 auf dem Markt und dient der Systematisierung von Farben und Pigmenten. Die Farbfächer unterstützen Designer bei der Bestimmung und Realisierung bestimmter Farben. 
Grundlage bilden 18 Basisfarben, die  miteinander vermischt werden und so 2161 weitere Farben ergeben. Jede Farbe hat eine individuelle Nummer und lässt sich so eindeutig identifizieren. 
Weiter gibt Pantone Auskunft über den Bedruckstoff, da dieser die Wirkung der Farbe beeinflusst. Wurden früher die Farben nur auf Papiersorten abegbildet, sind sie heute auch auf textilen Materialien zu finden. Weltweit ist es das meistgenutzte System in der Design- und Druckbranche.